
		Ŀ
		                                                 
		        SPEAKER DATA 1.0                         
		    Copyright (c) 1988-93 by     
		     CS Software C. Schawe                   
		                                             
		       Benutzerhandbuch (c)         
		       by Walter Froehlich,                
		       SPEAKER - Vertrieb        
		                                                 
		

			B E N U T Z E R H A N D B U C H
				 T E I L  1

     Achtung : Lesen Sie bitte vor der Installation die 
	       LIZENZVEREINBARUNGEN  ( Kapitel 7 ) !

     Inhalt :

     1.       Installation
     1.1      Hotline
     1.2      Hard - / Softwarevoraussetzungen
     1.3      Hinweise fuer Anwender aelterer SPEAKER-Versionen
     1.3.1    Umsteiger von 4.X nach 6.X
     1.3.2    Umsteiger von 5.X nach 6.X
     1.3.3    Daten von SPEAKER PRO 6.X/SPEAKER DATA 1.0 nach 5.X
     2.       Bedienungshinweise
     2.1      Hauptmenue
     3.       Datenbank
     3.1      Thiele Small Parameter - Messung
     3.2      Editieren bzw. Ansehen eines Lautsprecherfrequenz- und
	      Impedanzganges (Betrag und Phase)
     3.3      Das Kapitel fuer den Programmierer
     3.3.1.   ASCII Export / Import von APL Dateien
     3.3.2.   erweiterter externer Import in die SPEAKER Datenbank
     4.       Weiterentwicklung
     5.       Ausdruck von Graphiken
     6.       Bezugsquellen / Literatur
     7.       Lizenzvereinbarungen
       




     $1. Installation

     Die Installation erfolgt vom Quell - Laufwerk aus mit :
	    
     install C:\ DATA   (Bestaetigung mit Return),
	    
     danach entpackt sich das Programm selbststaendig auf Laufwerk C 
     in das Verzeichnis DATA.

     Desweiteren ist auch die Installation auf andere Festplattenlauf-
     werke und in andere Verzeichnisse moeglich, z.B. :
     
     install D:\ SPKDAT

     Wenn Sie SPEAKER unter Windows installieren moechten, so beachten Sie 
     bitte die Hinweise im Kapitel 5.





     $1.1 Telefonische Hotline

     Sollten Probleme bei der Benutzung des Programmes auftreten, so 
     wird Ihnen an Werktagen von 15-16 Uhr unter nachfolgender Tel.Nr. 
     sach- und fachkundige Hilfe zuteil :

     HOTLINE: 02129 / 552-0   VISATON, Ohligserstr. 29-31, 42781 Haan 
	    

	    

     $1.2  Hard - / Softwarevoraussetzungen

     - IBM kompatibler XT / AT
     - benoetigt wird eine Festplatte
       Der Speicherplatzbedarf liegt bei ca. 800 KByte
       zu empfehlender Festplattenbereich 2 Mbyte.
     - 640 KByte RAM werden vorausgesetzt.
     - MS DOS ab Version 3.0 und DR DOS ab Version 3.41
     - Ein Coprozessor ist zu empfehlen (jedoch nicht noetig) und wird
       automatisch unterstuetzt.
     - Folgende Graphikkarten werden unterstuetzt : VGA (Farbe),
       EGA (Farbe), CGA (Farbe), Herkules (monochrom), ATT, IBM 8514,
       PC 3270.
     - Das vorliegende Tool ist mausbedienbar. Dies setzt einen
       geladenen Maustreiber bzw. eine Microsoft kompatible Maus
       voraus.
     - IBM kompatibler Drucker ( IBM Zeichensatz Typ 2)

     Hinweis : Ueber den Einsatz auf anderen Hard- / Software-
	       konfigurationen liegen keine gesicherten Erkenntnisse
	       vor !



     $1.3 Hinweise fr Anwender lterer SPEAKER-Versionen ( 4.X/5.X )


     $1.3.1 Umsteiger von 4.X nach 6.X


     Das Format der APL Dateien wurde beim Umstieg von Version 4.X
     auf 5.0 erweitert. Zur Konvertierung der Daten dient das
     Programm KONVERT. Es befindet sich in Ihrem SPEAKER Verzeichnis.

     Zur Konvertierung der Daten verfahren Sie wie folgt :

     o legen Sie ein temporren Directory an
     o kopieren Sie alle *.APL Dateien in dieses Directory
     o rufen Sie KONVERT.EXE auf

     Alle APL Dateien in diesem Directory werden konvertiert. Die
     alten Dateien der Version 4.X werden in *.OLD umbenannt.
     Kopieren Sie danach die APL Dateien in Ihr USERDATA Directory.


     Danach mssen die 5.0 APL Dateien nach Version 6.0 konvertiert
     werden. Verfahren Sie wie im folgenden Kapitel beschrieben.



     $1.3.2 Umsteiger von 5.X nach 6.X


     Das Format der APL Dateien wurde beim Umstieg von Version 5.X
     auf 6.0 erweitert. Zur Konvertierung der Daten dient das
     Programm KNV5TO6. Es befindet sich in Ihrem SPEAKER Verzeichnis.

     Zur Konvertierung der Daten verfahren Sie wie folgt :

     o legen Sie ein temporren Directory an
     o kopieren Sie alle *.APL Dateien in dieses Directory
     o rufen Sie KNVT5TO6.EXE auf

     Alle APL Dateien in diesem Directory werden konvertiert. Die
     alten Dateien der Version 5.X werden in *.OLD umbenannt.
     Kopieren Sie danach die APL Dateien in Ihr USERDATA Directory.





     $1.3.3 Daten von SPEAKER PRO 6.0/SPEAKER DATA 1.0 nach 5.X


     Das Format der APL Dateien ist beim bergang von der Version
     5.X auf 6.0 bzw. SPEKAER DATA 1.0 erweitert worden. Aus diesem
     Grund knnen die APL Dateien nicht direkt eingelesen werden.
     Die APL Dateien mssen zuvor konvertiert werden.


     Zur Konvertierung der Daten dient das Programm KNV6TO5. Es
     befindet sich in Ihrem SPEAKER Verzeichnis.

     Zur Konvertierung der Daten verfahren Sie wie folgt :

     o legen Sie ein temporren Directory an
     o kopieren Sie alle *.APL Dateien in dieses Directory
     o rufen Sie KNVT6TO5.EXE auf

     Alle APL Dateien in diesem Directory werden konvertiert. Die
     alten Dateien der Version 6.0 werden in *.OLD umbenannt.
     Kopieren Sie danach die APL Dateien in Ihr USERDATA Directory.




     $2. Bedienungshinweise

     Speaker Data unterstuetzt die Bedienung nach dem SAA Standard. Es
     ist Maus und Tastatur bedienbar. Die Funktionen in der oberen
     Menueleiste sind jederzeit mittels der Maus oder der Kombination
     aus der ALT Taste und dem rot unterlegten Buchstaben des Menue-
     punkts anwaehlbar. In der untersten Bildschirmzeile ist jeweils
     ein Helptext zur momentan selektierten Funktion zu sehen.

     Die Masken sind hierarchisch geordnet. Waehlt man aus einer
     Maske eine tiefere Hierarchie, so kann diese Hierarchie nur durch
     ESC oder den Druck auf die rechte Maustaste  erreicht werden.
     Das SAA Menu ist jederzeit anwaehlbar. Einzelne Masken werden
     ueberblendet.

     In den Masken unterscheidet man allgemein

     - Programmwahlpunkte
     - Variableneingaben

     Die Programmwahlpunkte sind gruen unterlegt. Sie koennen mittels

     - der Maus und dem Druck auf die linke Maustaste
     - Anwahl durch Cursortasten und Druck auf eine beliebige Taste

     aktiviert werden.

     Die HOME Taste bewirkt in diesem Modus den Sprung auf das erste
     Maskenelement. Die END Taste bewirkt den Sprung auf das letzte
     Maskenelement.

     Die Variableneingaben koennen ebenfalls ueber Cursor oder Mouse
     in der oben beschriebenen Art und Weise selektiert werden. Beim
     Druck auf die linke Maustaste oder der Eingabe eines beliebigen
     Zeichens geht das Tool in den Eingabemodus ueber, der nicht Maus-
     unterstuetzt arbeitet. Das Editieren eines Eingabefeldes
     unterstuetzt die folgenden Tasten.

     - HOME : Cursor springt auf das erste Zeichen des Datenstrings
     - END  : Cursor springt auf das letzte Element des Datenstrings
     - CURSOR LEFT  : Cusor nach links
     - CURSOR RIGHT : Cusor nach rechts
     - CURSOR DOWN  : Beendet die Eingabe
     - CURSOR UP    : Beendet die Eingabe
     - ESC          : Beendet die Eingabe ohne Aenderung der Daten
     - INSERT und OVERWRITE Modus
     - BACKSPACE

     Der Ausdruck jeder Maske ist durch die Tastenkombination ALT P
     moeglich. Ist der Drucker nicht ansprechbar, so wird eine
     entsprechende Fehlermeldung ausgegeben. Stellen Sie bitte sicher,
     dass sich der Drucker fuer diese Funktionalitaet im IBM Modus
     befindet. Anderenfalls werden die Graphikzeichen nicht korrekt
     ausgedruckt.

     Durch F1 wird eine sich auf die angewaehlte Menuebene beziehende
     'kontextsensitive' Hilfe geboten.

     In der Online Help/Doku Funktion kann mit CURSOR_UP, CURSOR_DOWN,
     SCREEN_UP und SCREEN_DOWN geblaettert werden. Dieser Programmteil
     kann mit ESC verlassen werden.


     $2.1 Hauptmenu

     Das HauptMenu gliedert sich in die folgenden Menupunkte :

     - '='          : About, Produktuebersicht, Lizenz
     - 'File'       : Datenbanken laden, neu anlegen, drucken
		    : Exit
     - 'Daten'      : Listenauswahl
		    : Datenstze ansehen
		    : Suchargument festlegen
		    : Suchen Normalanzeige/Liste anzeigen
		    : Graphisch Frequenzgang
		    : Blttern Graphisch
		    : numerisch Frequenzgang
		    : Daten editieren
		    : Neue DB-Sicht erstellen
      - 'Doku'      : Dokumentation zu bestimmten Teilthemen
      - 'Druck'     : Drucken Dokumentation
		    : Drucken Bestellschein


     $3.  Datenbank

     Die Lautsprecherdatenbank enthaelt alle fuer die Berechnung von
     Lautsprechergehaeusen notwendigen Daten. Die Suche nach
     einzelnen Datensaetzen wird durch die Moeglichkeit zur Definition
     mehrerer kombinierbarer Auswahlkriterien unterstuetzt.Die Eingabe
     eigener Daten ist manuell aus beliebigen Datensammlungen oder
     ueber eine TSP Messung wie im folgenden beschrieben moeglich. Aus
     den gemessenen Daten werden die TSP automatisch berechnet und in
     die derzeit definierte Datenbank eingetragen. Dabei ist ein
     Editieren einer Datenbank genauso moeglich, wie das Erweitern der
     Datenbank durch Anhaengen von Datensaetzen.

     Die SPEAKER Datenbank unterstuetzt folgende Funktionen

     o   Neuanlage einer Datenbank
     o   Ausdruck einer Datenbank
     o   Anzeige und Auswahl aus einer Chassisliste
     o   Anzeige und Auswahl in einer Maske, in der alle Daten
	 angezeigt werden
     o   freie Definition von verknuepften Suchkriterien
     o   Anzeige der gefundenen Datensaetze in einer Liste
     o   Anzeige der gefundenen Datensaetze in einer Maske
     o   graphische Anzeige des des Frequenz- und Impedanzganges
     o   graphisches Blaettern in den Frequenz und Impedanzgaengen
     o   numerische Anzeige des Frequenz- und Impedanzganges
     o   Berechnung des Frequenz- und Impedanzganges aus den TSP
     o   freies Editieren der Datenbank
     o   Erstellen beliebiger Datenbanken Extrakte

     Die Funktionen

     o   Neuanlage einer Datenbank
     o   Laden einer Datenbank
     o   Druck einer Datenbank

     sind unter File angeordnet. Alle anderen zum Funktionskomplex
     Datenbank gehoerende Funktionen finden sich unter Daten.

     In den Datenbank Masken gelten folgende Funktionsbutton.

     Button    | Funktion
     ==========+=====================================================
     >         | naechster Eintrag
     <         | vorhergender Eintrag
     >|        | springe zum naechsten mit den Suchkriterien
	       | uebereinstimmenden Datensatz
     |<        | springe zum vorhergehenden mit den Suchkriterien
	       | uebereinstimmenden Datensatz
     <<        | springe zum Anfang der Datenbank
     >>        | springe zum Ende der Datenbank
     Uebernahme| Uebernahme der gerade angezeigten Daten und Import
	       | des definierten Frequenz- Impedanzganges
     Mehr      | Untermaske mit weiteren Daten anzeigen
     SuchArgu  | Suchargument fuer die Funktionen >| und |< definieren
     Graph     | Anzeige des zugehoerigen Frequenz- und Impedanzganges
     Show      | Anzeige des Datensatzes mit der im nachfolgenden Feld
	       | eingetragenen Nummer

     In der Editieren Maske finden sich die folgenden zusaetzlichen
     Funktionen.

     Button    | Funktion
     ==========+====================================================
     Sichern   | Sichern des editierten Datensatzes
     Verw.     | Verwerfen des editierten bzw. neuen Datensatzes
     Neu       | Anhaengen eines Datensatzes
     Mess      | Ermitteln von Thiele Small Parametern aus einer
		 Messung


     Listenauswahl
     ============
     Die Listenauswahl erlaubt den bestmoeglichen Ueberblick ueber die
     auszuwaehlenden Daten. Die Daten werden mit den Cursortasten
     oder der Maus selektiert. Folgende Sonderfunktionen werden
     unterstuetzt.

	Eingabe      | Funktion
	=============+================================================
	E e          | Editieren des selektierten Datensatzes
	A a          | Zeigt alle Daten des Datensatzes in Maske an
	G g          | Anzeige des Frequenz- und Impedanzganges
	Return       | Uebernahme des Datensatzes und Laden des
		     | Frequenz- und Impedanzganges
	Mausklick    | Uebernahme des Datensatzes und Laden des
		     | Frequenz- und Impedanzganges

     Suche
     =====
     Um auf einen Datensatz moeglichst schnell zugreifen zu koennen,
     sind die Funktion Suchargument festlegen und Suchen direkt im
     Menumanager anwaehlbar. Wenn Sie einen Datensatz suchen moechten,
     so waehlen Sie zuerst die Funktion "Daten > Suchkriterien" an.
     Tragen Sie in der Maske die Suchkriterien ein. In den Feldern
     Hersteller und Typ reichen bereits Fragmente der Bezeichnungen
     aus ( z.B. fuer VISATON ist V ausreichend ). Verlassen Sie die Maske
     mit der ESC Taste und waehlen Sie die Funktion "Daten > Suchen
     Normalanzeige" oder "Daten > Suchen Liste Anzeigen" an.
     Wenn ein passender Eintrag gefunden wurde, so erscheint der
     gesuchte Datensatz. Fuer eine Mehrfachsuche in der Maskenanzeige
     kann die Funktion >| benutzt werden. In der Listenauswahl stehen
     auf einen Blick alle gefundenen Datensaetze zur Verfuegung.

     Dateneingabe
     ============
     Daten koennen unter "Daten > Editieren" eingegeben werden. Daten
     werden editiert, indem der Datensatz einfach ueberschrieben wird.
     Das Neuanlegen wird durch das Anhaengen von Daten durch die
     Funktion 'Neu' ermoeglicht. Die Maske kann nur verlassen werden,
     wenn die Daten entweder mit 'Sichern' gespeichert oder mit
     'Verw.' verworfen wurden. Werden die Daten verworfen, so wird der
     bisherige Inhalt restauriert.

     Die Einbindung gemessener Impedanz- und Frequenzgaenge in der
     Datenbank ist durch Angabe des *.APL Dateinamens in der Datenbank
     moeglich. Dieses ermoeglicht das automatische Laden des Frequenz-
     und Impedanzganges nach Uebernahme des Datensatzes.

     Ueber die Funktion 'Mess' wird in eine Maske verzweigt, in der
     Thiele Small Parameter aus gemessenen Impedanzgaengen berechnet
     werden koennen. Beachten Sie dazu das folgende Kapitel.

     Anzeige/Editieren Frequenz- Impedanzgang
     ========================================
     Der Frequenz- Impedanzgang kann unter "Daten > Graphik"
     angesehen werden. Mittels der Cursortasten kann der Frequenz-
     Impedanzgang korrigiert bzw. editiert werden. Folgende Funktionen
     sind definiert.

	Taste           | Funktion
	================+========================================
	Cursor hoch     | Wert wird gering erhoeht
	Cursor herunter | Wert wird gerimg erniedrigt
	Seite  hoch     | Wert wird stark erhoeht
	Seite  herunter | Wert wird stark erniedrigt
	TAB             | Wechsel zwischen den Kurven

     Ueber den Menuepunkt "numerisch Frequenz- und Impedanzgang"
     koennen die Werte auch direkt eingegeben werden.

     Berechnung des Frequenz- und Impedanzganges aus den TSP
     =======================================================
     Zur Berechnung eines Projektes ist der real gemessene Frequenz-
     Impedanzgang eines Chassis notwendig. Wenn keine Messungen
     vorliegen, koennen Frequenz- und Impedanzgang aus den TSP
     berechnet werden. Liegen Teilmessungen vor, so ist es
     auch moeglich die fehlenden Messungen zu simulieren.

     Erstellen beliebiger Datenbanken Extrakte
     =========================================
     Diese Funktion nutzt die Suchfunktion aus, um eine neue Datenbank
     zu erstellen. Die neue Datenbank enthaelt nur die Daten, die mit
     den Suchkriterien uebereinstimmen. z.B. ist es moeglich aus der
     Datenbank CHASSIS.DBF eine Datenbank VISATON.DBF zu generieren.
     Zu diesem Zweck traegt man unter Suckkriterien den Hersteller-
     namen VISATON ein und waehlt die Funktion "Neue DB Sicht erstellen"
     aus. Nachdem man den neuen Datenbank Namen angegeben hat, wird
     die Datenbank mit 'Create' angelegt. Soll mit der Datenbank
     gearbeitet werden, so muss sie unter File geladen werden.

     Graphisches Blaettern
     =====================
     Ab SPEAKER PRO wird das graphische Blaettern in der Datenbank
     unterstuetzt. Folgende Funktionen sind definiert.

	Taste           | Funktion
	================+========================================
	+               | naechster vorhandener Frequenz- Impedanzgang
	-               | vorheriger vorhandener Frequenz-Impedanzgang
	RETURN          | Uebernahme des Datensatzes inkl. Frequenz-
			| und Impedanzgang soweit vorhanden
	ESC             | Abbruch


     $3.1 Thiele Small Parameter Messung

     Nach Anwahl des Menupunktes MESS koennen Daten aus verschiedenen
     TSP Messverfahren eingegeben werden. Die aus diesen Daten
     errechneten TSP Parameter werden in den zugehoerigen Datensatz
     eingetragen. Das Tool unterstuetzt die Gewichts- und die
     Festvolumenmethode. Die Messwerte werden hauptsaechlich dem
     Impedanzgang entnommen. Die in der VISATON Datenbank eingetragenen
     Thiele Small Parameter wurden nicht mit dieser Messmethode ermittelt.
     VISATON setzt dazu ein spezielles Messsystem ein.

     Allgemeiner Messaufbau :

     Zur TSP Messung benoetigt man folgende Messgeraete :

     - Frequenzgenerator mit ueber die Frequenz konstanter
       Ausgangsspannung
     - Frequenzzaehler
     - Leistungsverstaerker
     - Wechselspannungsvoltmeter mit minimal 200mV Bereich besser 20mV
     - Digital Ohmmeter

     Zur Messung der benoetigten Messwerte unterscheidet man
     prinzipiell 2 verschiedene Messverfahren. Man unterscheidet

     o Konstantstrommessung und
     o Konstantspannungsmessung.

     Der Konstantstrommessung liegt folgender Messaufbau zugrunde.

	Ŀ  Ŀ   1 k
	          Ĵ           oo
	                                      |            |
	 Sinus      Verstaerker            Voltmeter  Lautsprecher
	 Generator                            |            |
	          Ĵ           oo
	  

     Zur Kalibrierung der Messanordnung wird ein 10  Praezisions-
     widerstand anstelle eines Lautsprecherchassis angeklemmt.
     Die Ausgangsspannung des Verstaerkers wird solange variiert, bis
     das Voltmeter einen Ausschlag von exakt 100 mV anzeigt. Wird
     dieser Wert nicht erreicht, so kann der 1k Widerstand durch
     einen 910 ersetzt werden.

     Der Spannungsabfall kann danach direkt in den Impedanzwert
     umgerechnet werden. Es gilt folgende Formel :

     R = |U|*100 [ ]

     z.B. Messung = 10 mV -> Impedanz = 1 

          R = 0.01 * 100

     Hinweis : Der Leistungsverstaerker ist in diesem Messaufbau
     optimal, wenn der Sinusgenerator eine Spannung von 10 V
     verzerrungsfrei reproduziert.

     Der Konstantsspannungsmessung liegt folgender Messaufbau
     zugrunde.

	Ŀ  Ŀ       0.22 
	          Ĵ           o
	 Sinus      Verstaerker                            |
	 Generator                o--Voltmeter--o     Lautsprecher
	                                                     |
	          Ĵ           o
	  

     Zur Kalibrierung der Messanordnung wird ein 10  Praezisions-
     widerstand anstelle eines Lautsprecherchassis angeklemmt.
     Die Ausgangsspannung des Verstaerkers wird solange variiert, bis
     das Voltmeter einen Ausschlag von exakt 100 mV anzeigt. Zur
     Ermittlung des Impedanzwertes wird der Kehrwert des gemessenen
     Spannungswertes in [ V] berechnet.

     R = 1/|V| [ ]

     Beispiel : Messwert : 100 mV -> 0.1 V -> Impedanzwert : 10 

     Hinweis :Fuer diese Messung muss ein Leistungsverstaerker
	      eingesetzt werden.

     Messung :
     Zuerst wird das Lautsprecherchassis ohne Probevolumen oder
     zusaetzlich angebrachte Membranmasse gemessen. Es sind folgende
     Werte zu ermitteln.

     o Re    Gleichstromwiderstand des Lautsprecherchassis
	     Der Gleichstromwiderstand wird mit einem einfachen
	     Ohmmeter gemessen.
     o Fs    Resonanzfrequenz des Lautsprecherchassis
	     Diese Frequenz wird ermittelt, indem die Frequenz des
	     Frequenzgenerators solange erhoeht wird, bis sich ein
	     deutlicher Buckel im Impedanzgang ergibt. Notieren Sie
	     dabei die Frequenz bzw. den Wert der Impedanz ( Zres)
	     beim Scheitelpunkt.
     o Zres  siehe Fs
     o f1    Es ist die unterhalb Fs liegende Frequenz f1 zu ermitteln
	     bei der die Impedanz dem Wert Z=(Zres*Re) entspricht.
	     Hinweis : Nach Eingabe der Werte Re und Zres kann dieser
		       Wert innerhalb der Eingabemaske berechnet und
		       angezeigt werden.
     o f2    Es ist die oberhalb Fs liegende Frequenz f2 zu ermitteln,
	     bei der die Impedanz dem Wert Z=(Zres*Re) entspricht.
	     Hinweis : Nach Eingabe der Werte Re und Zres kann dieser
		       Wert innerhalb der Eingabemaske berechnet und
		       angezeigt werden.
     o d     Durchmesser des verwendeten Chassis
	     Der Durchmesser ist von Sickenmitte zur Sickenmitte zu
	     messen. Einfacher ist es, von Sickenaussenseite bis gegen-
	     ueberliegender Sickeninnenseite zu messen.

     Die Werte werden in der Eingabemaske eingetragen. Nachfolgend
     sind die Messungen nach der Probevolumen bzw. Gewichtsmethode
     durchzufuehren. Die entsprechende Methode kann durch Anwahl des
     Menupunktes Change gewaehlt werden. Die aktuelle Messmethode wird
     in der rechten oberen Ecke der Maske ausgegeben.

     Messung mit der Probevolumen Methode

     Zur Ermittlung der TSP wird das Lautsprecherchassis in ein
     geschlossenes, ungedaempftes Gehaeuse mit definiertem Volumen
     eingebaut. Fuer kleine Tieftoener bis 17 cm Durchmesser ist ein
     Volumen von 5-10 Ltr optimal. Fuer groessere Tieftoener sind
     entsprechend groessere Volumina zu verwenden. Beachten Sie bitte
     bei der Messung den Volumensverlust des Gehaeuses durch den
     Magneten des Tieftoeners.
     Aus dem Impedanzgang werden die folgenden Daten ermittelt.

     o Fs_neu        Verschobene Resonanzfrequenz des Lautsprecher-
		     chassis. Diese Frequenz wird ermittelt, indem die
		     Frequenz des Frequenzgenerators solange erhoeht
		     wird, bis sich ein deutlicher Buckel im Impedanz-
		     gang ergibt. Notieren Sie dabei die Frequenz bzw.
		     den Wert der Impedanz ( Zres neu) beim Scheitel-
		     punkt.
     Zres_neu      siehe Fs neu

     Die Vorgabewerte werden eingetragen.

     o Vol          Das verwendete Volumen abzueglich des Volumens
		    des in das Gehaeuse hereinreichenden Laut-
		    sprecherchassisvolumen

     Durch Anwahl des Menupunktes Berechne werden die resultierenden
     TSP berechnet und in die RAM Datenbank eingetragen. Bitte
     beachten Sie, dass die Daten erst dann in die permanente Daten-
     basis aufgenommen werden, wenn der Menupunkt SICHERN in der
     vorhergehenden Maske angewaehlt wird.

     Messung nach der Gewichtsmethode :

     Die Gewichtsmethode ermoeglicht die Ermittlung von TSP durch
     kontrolliertes Veraendern der Membranmasse. Auf die Membran wird
     ein Zusatzvolumen aufgebracht. Die aufgebrachten Gegenstaende
     muessen kraftschluessig mit der Membran verbunden sein.
     Hierfuer ist insbesondere Knetmasse geeignet. z.B.

     o Karosseriedichtmasse ( Warenhaus Kfz Abteilung )
     o Kinderknetmasse      ( Warenhaus Spielwarenabteilung )

     Die Knetmasse muss moeglichst zentral auf die Membran aufge-
     bracht werden. Das Zusatzgewicht sollte in der Groessenordnung
     der bewegten Masse des Chassis liegen. Fuer Tieftoener mit einem
     Durchmesser bis 17 cm ein Gewicht von 15 gr. Fuer groessere
     Tieftoener ist ein entsprechend groesseres Gewicht zu waehlen.
     Aus dem Impedanzgang werden die folgenden Werte ermittelt.

     o Fs_neu        Verschobene Resonanzfrequenz des Lautsprecher-
		     chassis. Diese Frequenz wird ermittelt, in dem
		     die Frequenz des Frequenzgenerators solange
		     erhoeht wird, bis sich ein deutlicher Buckel
		     im Impedanzgang ergibt. Notieren Sie dabei die
		     Frequenz bzw. den Wert der Impedanz ( Zres neu)
		     beim Scheitelpunkt.
     o Zres_neu      siehe Fs neu

     Die Vorgabewerte werden eingetragen.

     o Ma            verwendete Zusatzmasse


     Durch Anwahl des Menupunktes Berechne werden die resultierenden
     TSP berechnet und in die RAM Datenbank eingetragen.Bitte beachten
     Sie, dass die Daten erst dann in die permanente Datenbasis
     aufgenommen werden, wenn der Menupunkt SICHERN in der vorher-
     gehenden Maske angewaehlt wird.


     $3.2   Editieren bzw. Ansehen eines Lautsprecherfrequenz und
	    Impedanzganges ( Betrag und Phase )

     Dieser Programmteil dient zur Vorbereitung der Simulation eines
     aus realem Lautsprecherchassis und Frequenzweiche aufgebauten
     Lautsprechersystems. Es erlaubt mittels graphischer oder
     Tabelleneingabe die Darstellung des Lautsprecherfrequenz und
     Impedanzganges in einer fuer den Rechner verarbeitbaren Form.
     Die Werte werden in einer Datei mit der Extension *.apl
     gespeichert. Um die Datenmenge einzuschraenken, werden
     nur bestimmte Frequenzen unterstuetzt. Die durch Raumeinfluesse
     verursachten Frequenzgangabweichungen sind viel schwerwiegender
     als diese zu vernachlaessigende Ungenauigkeit des Frequenz-
     bzw. Impedanzganges. Frequenz- und Impedanzgaenge koennen

     o diversen Produktinformationen der Hersteller
     o der integrierten Datenbank

	  oder vorzugsweise

     o direkten Messungen ( siehe Importfunktionen SPEAKER PRO 6.0)

     entnommen werden.

     Im Graphik Modus kann der Lautsprecherfrequenz- und Impedanzgang
     aehnlich einem Equalizer editiert werden. Mittels der Tasten
     CURSOR_UP, CURSOR_DOWN, PAGE_UP und PAGE_DOWN kann die Amplitude
     bzw. der Impedanzwert geaendert werden.Mit den Tasten CURSOR_LEFT
     und CURSOR_RIGHT kann die Eingabefrequenz modifiziert werden.
     Durch Betaetigen der HOME Taste wird der Sprung zum unteren Ende
     und durch Betaetigen der END Taste der Sprung zum oberen Ende der
     Frequenzskala ausgeloest. Die TAB Taste erlaubt den Wechsel
     zwischen Frequenzgang und Impedanzgang. Die Position
     des Cursors innerhalb des Eingabebildes ist durch einen Kreis
     gekennzeichnet. Die Frequenzgangkurve ist violett dargestellt.
     Die Impedanzkurve ist LIGHTGRAY dargestellt.
     Bei Neuinitialisierung ist die Impedanz linear mit 8  und der
     Frequenzgang mit 90 dB vorbelegt.

     Der Frequenzgang kann in 'File' geladen, neu angelegt oder
     zurueckgesetzt werden.

     Der Frequenzgang kann durch PAGE_UP/PAGE_DOWN um +- 3db und
     durch CURSOR_UP/CURSOR_DOWN um +- 0.25 db geaendert werden.

     Der Impedanzgang kann durch PAGE_UP/PAGE_DOWN um +- 2  und
     durch CURSOR_UP/CURSOR_DOWN um +- 0.1  geaendert werden.

     Amplitude / Impedanz / Phase numerisch

     Alternativ zur graphischen Definition des Amplituden- bzw.
     Impedanzganges ist die numerische Eingabe der Werte an den
     unterstuetzten Frequenzen moeglich. Einzelne Felder koennen
     mit Maus oder Cursortasten angewaehlt und editiert werden.

     Alle Eingabe beziehen sich auf das momentan initialisierte
     Frequenzgangfile. Es wird in der unteren rechten Ecke des
     Bildschirms angezeigt.


     $3.3     Das Kapitel fuer den Programmierer

     Dieses Kapitel beschreibt Verfahren und Richtlinien zum externen
     Import von Daten in die SPEAKER Datenbank. Ueber diese Funktionen
     koennen externe Systeme Daten in SPEAKER exportieren.

     $3.3.1  ASCII Export / Import von APL Dateien

     Ab SPEAKER V 5.0 wird der ASCII Export von Frequenzgang Dateien
     , *.APL, durchgaengig unterstuetzt. Diese Funktion bietet dem
     Anwender folgende Vorteile.

     o Schneller Ueberblick ueber die eingestellten Werte
     o Versionsunabhaengiges Format

     In allen PLUS Versionen wird zusaetzlich ein ASCII Import
     unterstuetzt.

     o Ueber die Import Funktion koennen beliebige Mess-Systeme an
       SPEAKER angepasst werden.
     o Ab SPEAKER V 5.2 PLUS ist der Import unabhaengig von den
       SPEAKER Festfrequenzen moeglich.

     Das Interface ist im Folgenden voll dokumentiert.

     Bedienung Export
     ================

     o Unter IMPORT -> INITIALISIEREN ASCII wird das Im-Export
       Direktory initialisiert. ( Voreinstellung USERDATA )
     o Laden Sie einen Frequenz- Impedanzgang oder Importieren Sie
       ihn mit den Import Funktionen.
     o Waehlen Sie Export Ascii im Import Direktory
     o Tragen Sie den Zielfilenamen ein
     o Waehlen Sie Export

     Die Daten werden unter dem vereinbarten Direktory unter dem Namen
     mit der Dateinamenserweiterung .IPT gespeichert.

     Bedienung Import
     ================
     o Definieren Sie eine neue APL Datei unter File
     o Initialisieren Sie unter IMPORT -> INITIALISIEREN ASCII wird
       das Im-Export Direktory. ( Voreinstellung USERDATA )
     o Waehlen Sie Import Ascii
     o Aus dem daraufhin aufgeblendeten Direktory koennen sie mit der
       Tastatur oder Maus das zu importierende File waehlen. Das
       Ergebnis, sofern es erfolgreich importiert wurde, kann unter
       Daten -> Graphik betrachtet werden.

     Interfacebeschreibung
     =====================

     Die Import Dateien erhalten die Datei Extension *.IPT. Diese
     Dateien koennen mit einem normalen ASCII Editor, der bei jedem
     Betriebssytem beiliegt, erstellt werden.

     Es gelten folgende Regeln :

     o Kommentare muessen mit ein Gatterzaun # in der ersten Spalte
       einer Zeile eingeleitet werden
     o Die Daten werden durch Schluesselworte erkannt.
       Jedes Schluesselwort muss mit einem @ beginnen.

       Man unterscheidet in dieser Version die Schluesselworte

       @NAME         fuer Chassisname
       @MESSDATEN    fuer die Eingabe gemessener Daten

       Nach dem Schluesselwort @NAME wird in der darauf folgenden
       Zeile der Name des Chassis erwartet.

       Nach dem Schluesselwort @MESSDATEN werden ab der darauf
       folgenden Zeile die Messdaten erwartet. Es werden immer 5
       Parameter erwartet. Sind weniger als 5 Werte in einer Zeile
       vorhanden, so wird mit einer Fehlermeldung abgebrochen.

       Beachten Sie bitte zudem, dass kein Komma in den Messwerten
       verwendet werden darf. Verwenden Sie immer den Punkt. Um eine
       moeglichst hohe Import Genauigkeit zu erreichen, sollten die
       in der Import Datei aufgefuehrten Frequenzen den SPEAKER
       Festfrequenzen moeglichst gleich oder sehr aehnlich sein.

       Die Messdaten werden listenfoermig eingetragen. In der ersten
       Spalte steht die Messfrequenz, in der zweiten Spalte der absolut
       gemessene Pegel.Wenn Sie also mit einer 0 db Referenz arbeiten,
       so muss ein Referenzpegel addiert werden. In der 3. Spalte ist
       die Phase des Pegels in DEGREE einzutragen. In der 4. Spalte
       wird der Absolutbetrag der Impedanz und in der 5. Spalte die
       zugehoerige Phase in DEGREE eingetragen. Der Datenbereich wird
       durch den ersten gefundenen Kommentar abgeschlossen. Die
       Messdaten duerfen nicht durch Leerzeilen oder Kommentarzeilen
       getrennt werden, da dies als Endekriterium aufgefasst wird.

       Sie koennen so viel Kommentar anhaengen, wie Sie benoetigen.
       Jeder Kommentar muss jedoch mit # in der ersten Spalte beginnen.
       Innerhalb der Datenbereiche duerfen jedoch keine Kommentare
       geschrieben werden, da ein Kommentar oder eine Leerzeile den
       Datenbereich abschiessen.

       Beispiel :

       # ASCII Ex-Import Datei SPEAKER Copyright (c) 1993 Dipl.Ing.G.S.

       # Datei         : userdata\ANTON.ipt
       # APL Dateiname : WSP26S
       # Chassisname   : VISATON WSP 26 S
       # Datum/Uhrzeit : Sat Oct 17 18:11:21 1992


       # Chassisname
	@NAME
	VISATON WSP 26 S

       # Messwerte
       # Frequenz  | Pegel [ db] | Phase   | Impedanz [ ] | Phase [ ]
       #-----------+-------------+---------+---------------+-----------

	 @MESSDATEN
	 20         60            0         10                0
	 30         70            0         12                0
	 40         80            0         15                0
	 50         90            0         20                0
	 60         91            0         25                0
	 70         92            0         20                0
	 80         93            0         15                0
	 90         94            0         10                0
	100         95            0         8                 0
	150         95            0         8                 0
	200         95            0         8                 0
	300         95            0         8                 0
	400         95            0         8                 0
	500         95            0         8                 0
	600         95            0         8                 0
	700         95            0         8                 0
	800         95            0         8                 0
	900         95            0         8                 0
       1000         95            0         8                 0
       1500         95            0         8                 0
       2000         94            0         8                 0
       3000         93            0         8                 0
       4000         90            0         9                 0
       5000         80            0         9.5               0
       6000         70            0         10                0
       7000         65            0         11                0
       8000         63            0         12                0
       9000         62            0         13                0
       10000        60            0         14                0
       12500        50            0         15                0
       15000        40            0         20                0
       17500        40            0         25                0
       20000        41            0         35                0
       #
       #    Ende der ASCII Import Datei


       $3.3.2. erweiterter externer Import in die SPEAKER Datenbank

       Ab der Version 6.0 wird der allgemeine Datenimport von externen
       Programmen in die SPEAKER Datenbank unterstuetzt. Die Schnitt-
       stelle beruecksichtigt sowohl die Thiele Small Parameter als auch
       gemessene Amplituden und Phasegaenge. In der ersten Version
       werden Messungen der Messysteme MEPEG, ATB und LMS und das
       SPEAKER eigene ASCII Format ( siehe vorheriges Kapitel )
       unterstuetzt.

       Der Import wird durch das Programm SPKDATA.EXE geleistet. Es kann
       auf der Kommandozeilenebene oder mit einem SYSTEM Call aus jedem
       Programm heraus aufgerufen werden.

       Syntax : SPKDATA Mode ImportFile DatenBankFile <DatenIndex>

       Mode         : Append    ; Datensatz an die Datenbank anhaengen
		      Write     ; bestimmten Datensatz schreiben
       ImportFile   : ASCII Importfile mit den zu schreibenden Parametern
       DatenbankFile: Filename der Datenbank inkl. ".DBF". Es darf kein
		      Pfad angegeben werden.
       DatenIndex   : Datensatzindex bei Write Modus

       Das ASCII Importfile hat die folgende Struktur. Kommentare werden
       durch einen Gatterzaun # am Anfang der Zeile eingeleitet. Alle
       Parameter werden durch einen Schluesselwort identifiziert. Gross-
       oder Kleinschreibung ist irrelevant. Im Write Modus erfolgt das
       Schreiben additiv. Es ist also moeglich Teilbereiche des Daten-
       satzes zu unterschiedlichen Zeitpunkten zu beschreiben. Fehler-
       meldungen werden automatisch ausgegeben. Der Bildschirmhinter-
       grund wird restauriert.

       Ist die Datenbank noch nicht vorhanden, so wird sie angelegt.

       Folgende Schluesselworte sind definiert :

       AplFileName   : Name des Files unter dem der Amplituden-
		       Impedanzgang gespeichert wird
       MessVolumen   : Volumen in dem der Amplitudengang gemessen wurde
       Hersteller    : Herstellername
       Typ           : Lautsprechertyp
       Mms           : Masse
       Cms           : Compliance
       Re            : ohmscher Innenwiderstand
       Le            : Induktivitaet
       Fms           : Freilufteigenresonanz
       Qms           : mechanische Guete
       Qes           : elektrische Guete
       Qts           : Guete
       Vas           : aequivalentes Luftnachgiebigkeitsvolumen
       Bl            : Antriebsstaerke
       Sd            : Membranflaeche
       Spl           : Schalldruck
       Messystem     : verwendetes Messystem ( MEPEG, ATB, LMS oder ASCII)
       Amplitude     : Filename des Amplitudengangfiles
       Impedanz      : Filename des Impedanzgang
       AkuPhase      : Filename des Akustische Phase Files
       ImpPhase      : Filename des elektrische Phase Files

       Beispiel :

	# --------------------------------------------------------
	# ASCII Import Datei der SPEAKER Datenbank
	# SPEAKER Copyright (c) 1993 by CS Software
	#
	# Datei         : SPKASCII.IDF
	# Chassisname   : VISATON WS 40 NG
	# Datum/Uhrzeit : Sat Oct 17 18:11:21 1992
	# --------------------------------------------------------
	#
	# --------------------------------------------------------
	# allgemeiner Parameter Teil
	# --------------------------------------------------------
	#

	   AplFileName   VIWS40NG
	   MessVolumen   400.0

	   Hersteller    Visaton
	   Typ           WS40NG

	#
	# --------------------------------------------------------
	# Thiele Small Parameter Teil
	# --------------------------------------------------------
	#

	    Mms 70.0
	    Cms 0.59
	    Re  6.0
	    Le  1.5
	    Fms 25.0
	    Qms 1.18
	    Qes 0.32
	    Qts 0.25
	    Vas 498.0
	    Bl  14.4
	    Sd  779.3
	    Spl 95.7

	#
	# --------------------------------------------------------
	# Frequenz und Impedanzgang Import Teil
	# --------------------------------------------------------
	# Die Datenbank erlaubt das Verwalten von Frequenz- und
	# Impedanzgaengen, die mit verschiedenen Messsystemen
	# aufgezeichnet wurden. Nach dem Scluesselwort MESSYSTEM
	# wird das benutzte Messystem eingestellt. SPEAKER
	# unterstuetzt MEPEG, ATB, LMS.
	# --------------------------------------------------------
	#

	   Messystem MEPEG
	   Amplitude C:\MEPEG\1702D28.MPG
	   Impedanz  C:\MEPEG\IMPEDANZ.MPG
	   AkuPhase  NONE
	   ImpPhase  NONE

	#
	# --------------------------------------------------------

	Weitere Messdatenformate koennen problemlos eingebracht werden.
	Wenden Sie sich bitte an den SPEAKER Vertrieb.


     $4.     Weiterentwicklung

     Anspruchsvolle Lautsprecherkonstruktions - Software lebt von
     konstruktiver Kritik, bzw. Mitarbeit ihrer Anwender. Sollten Sie
     als SPEAKER-Kunde kreative Verbesserungs-, Erweiterungsvorschlaege
     fuer kuenftige Programmversionen einbringen wollen, besitzen Sie
     vielleicht sogar ausgearbeitete Vorschlaege oder auch nur geeigne-
     te Literatur, so wenden Sie sich bitte an den


     SPEAKER - VERTRIEB :
			    Walter Froehlich
			    Am Sandberg 11
			    D - 85253 Eisenhofen



     $5.     Ausdruck von Graphiken

     Die Graphiken koennen auf einem Drucker mit IBM Grafik Drucker
     Emulation ausgegeben werden, wenn ein entsprechender Hardcopy Treiber
     geladen ist. Fuer die VGA, EGA, und CGA Karte kann GRAPHICS.COM
     vor Start von SPEAKER aufgerufen werden. GRAPHICS.COM ermoeglicht
     eine Hardcopy des Graphikbildschirms durch Betaetigen der
     'SHIFT PRINT_SCREEN' Taste. Schauen Sie bei evtl. Problemen in
     Ihrer MSDOS Dokumentation nach. 
     
     Bei Druck der Masken ueber ALT-P ist es notwendig den erweiterten 
     IBM Zeichensatz 2 zu benutzen. Schauen Sie dazu in Ihrer 
     Druckeranleitung nach. Wenn Sie diesen Zeichensatz nicht nutzen, 
     werden die deutschen Umlaute nicht korrekt dargestellt.

     Sollte der Grafik Druck nicht moeglich sein, so koennen Sie die 
     Grafiken unter Windows ausdrucken. Windows enthaelt eine sehr
     grosse Anzahl von Druckertreibern und unterstuetzt jeden 
     gaengigen Drucker.  Beachten Sie, dass DOS Anwendungen nur im 
     erweiterten 386 Modus unter Windows ablauffaehig sind. Sie 
     benoetigen also zumindestens einen 386er PC.   
     
     Gehen Sie dazu folgendermassen vor.

     - Anlegen einer PIF Datei mit dem Windows PIFEDIT Editor

       Den PIFEDIT Editor finden Sie normalerweise in der Hauptgruppe.
       Tragen Sie den Programmdateinamen, den Programmtitel und das
       Anfangsverzeichnis ein. Achten Sie auf vollstaendige Pfade bei
       den Eintraegen Programmdatei und Anfangsverzeichnis.
       Belassen Sie aller weiteren Optionen auf den Default Werten.
       
     - Einhaengen der Anwendung in den WINDOWS Desktop

       Im Programmanager kann SPEAKER ueber den Befehl Datei -> Neu
       als Programm eingehaengt werden.  Als Beschreibung tippen Sie
       SPEAKER. Als Befehlszeile den vollstaendigen Dateinamen der 
       zuvor angelegten PIF Datei.

     - Rufen Sie nun SPEAKER auf

     - Betaetigen Sie waehrend einer Grafik die Druck oder Print Screen
       Taste ohne SHIFT.

     - Wechseln Sie mit CTRL ESC zu Windows zurueck und fuegen Sie die
       Grafik mit Bearbeiten -> Einfuegen in Paintbrush oder WRITE ein.
       Sofern Sie Ihren Drucker korrekt unter Windows installiert 
       haben, kann die Grafik problemlos ausgedruckt werden. 

     Wenn Sie die Grfiken in WRITE importiert haben, koennen Sie die
     die Dokumente mit entsprechendem Text versehen und an Ihre Kunden
     weitergeben oder auf diese Weise Ihre Ergebnisse in Dateien verwalten.

     Bei evtl. Problemen schauen Sie in Ihrer Windows Dokumentation nach.



     $5.1   Druck von Texten und Masken

     Zum Druck von Texten wird der ASCII Zeichensatz benutzt. Masken
     koennen mittels der Tastenkombination ALT P ausgedruckt werden.
     Auch hier wird vorrausgesetzt, dass der Drucker den IBM Zeichen-
     satz unterstuetzt.



     $6.  Bezugsquellen, Literatur, PC-Audio-Messplaetze 

     LITERATUR :


     Handbuch der Lautsprechertechnik   F. Hausdorf
					VISATON Peter Schukat
					Ohligser Str.29-31
					42781 Haan 

     Grundlagen der Lautsprecher        Dipl. Ing. W.J. Tenbusch
     Klang & Ton, K&T Spezial           Das Lautsprecher-Selbstbau-
					Magazin
					Michael E. Brieden Verlag
					Ruhrorter Str. 9
					46049 Oberhausen 

     electronic MAGAZIN                 Die Zeitschrift fuer den
					Elektronik-Praktiker
					beam-Verlag,Dipl.Ing.R.Birchel
					Bahnhofstr. 30
					35037 Marburg

     Speaker Builder                    The Loudspeaker Journal
					(1 year airmailed, $ 40)
					Speaker Builder, PO Box 494
					Peterborough NH 03458-0494
					USA

     Lautsprecherjahrbuch               Michael Gaedtke
					hifisound LSV
					ISBN 3-9801310-1-7


     PC - Audiomessplaetze :

     MEPEG                              AES, Audio und elektronische
					Systeme, Franz Bertels
					Boomdyk 163
					47839 Krefeld 


     ATB                                AB - SOUNDTECHNIK
					Adrian Bankewitz
					Kamekestr. 2 - 8
					50672 Koeln 

     MLSSA                              harmonic design GmbH & Co.
					Eberdingerstr. 37
					71665 Vaihingen/Enz-Riet

     LMS                                Audiomax GmbH
					Schaeufelenstr. 46
					74076 Heilbronn

     AMS-PC                             KEMSONIC
					Teutoburger Str.37
					33604 Bielefeld 

     DAAS                               Saerbeck & Morava OHG
					Juedefelderstr. 35/52
					48143 Muenster




     $7.    Lizenzvereinbarungen


     Die Installation vorliegender Software setzt die Annahme des
     Lizenzvertrages voraus, dessen Konditionen Ihnen auch programm-
     extern mitgeteilt wurden !



     I. Gegenstand des Vertrages

     Gegenstand des Vertrages ist das auf Diskette aufgezeichnete
     Computerprogramm (nachfolgend Software). Vertrieb und Autor
     machen darauf aufmerksam, dass es nach dem Stand der Technik
     nicht moeglich ist, Computer-Software so herzustellen, dass sie
     in allen Anwendungen und Kombinationen fehlerfrei arbeitet.
     Gegenstand des Vertrages ist daher nur eine Software, die im
     Sinne der Programmbeschreibung und der Benutzungsanleitung
     fehlerfrei arbeitet.



     II. Umfang

     a) Die vorliegende Software ist urheberrechtlich geschuetzt,
	der Anwender erhaelt das einfache Nutzungsrecht. Dies ist
	gleichbedeutend mit der Installation auf einem einzigen
	Computer (der Einsatz in Netzwerken setzt eine Vielfachlizenz
	voraus).
     b) Zu Sicherungszwecken darf eine einzige Diskettenkopie ange-
	fertigt werden, sofern sie alle Copyright- und Eigentumsver-
	merke enthaelt. Jede sonstige Softwarenutzung, Kopie-
	anfertigung, Abaenderung/Konvertierung (auch einzelner
	Programm-Files) oder Weitergabe von Kopien, Abaenderung oder
	Verbindung mit anderer Software ist unzulaessig.
	Eine unzulaessige Nutzung, insbesondere Weitergabe von Kopien
	oder Nutzung auf weiteren Computern, hat automatisch die Be-
	endigung dieser Lizenz zur Folge und wird strafrechtlich ver-
	folgt.
     c) Die Firma VISATON behaelt, was den Inhalt der VISATON - Mess-
	daten betrifft die Urheberrechte und kann somit bei unbefugter
	Manipulation am Inhalt der Messdaten gerichtliche Schritte 
	gegen den Verursacher einleiten.


     III. Beendigung

     Diese Lizenz gilt bis zu ihrer Beendigung . Sie sind jederzeit
     zur Beendigung der Lizenz dadurch berechtigt, dass Sie die Soft-
     ware zusammen mit saemtlichen Kopien, Programm-Files und Kombina-
     tionsteilen jeder Art vernichten.
     Die Lizenz endet ebenfalls, wenn Sie gegen diese Lizenzbe-
     dingungen verstossen, in diesem Falle ist mit strafrechtlichen
     Konsequenzen und Schadensersatzforderungen zu rechnen.


     IV. Schutzrechte/Patente

     Sollten Sie wegen Verletzung eines Schutzrechts/Patents in An-
     spruch genommen werden, so haben Sie den Vertrieb/Autor vor-
     liegender Software hierzu unverzueglich in Kenntnis zu setzen
     und dem Vertrieb/Autor das volle Recht zur Festlegung der Abwehr
     derartiger Ansprueche einzuraeumen.
     Fuer Schadensersatz wird nach Massgabe von Ziffer VI. gehaftet.
     Weitergehende Ansprueche, insbesondere nach entgangenem Gewinn,
     etc. scheiden aus.



     V. Gewaehrleistung


     Die Disketten, auf welchen die Software vom Vertrieb geliefert 
     wurde, sind frei von Material- und Herstellungsfehlern. Es gilt 
     die gesetzliche Gewhrleistungsfrist von 6 Monaten ab Liefer-
     datum. Als Nachweis gilt ausschliesslich der quittierte Kaufbeleg.
     Die vorstehende Gewaehrleistung erstreckt sich nicht auf
     Disketten, welche durch Zufall, Missbrauch oder Eingriff Un-
     befugter beschaedigt wurden.
     Weitere Gewaehrleistungen scheiden aus, insbesondere wird keine
     Gewaehrleistung fuer den Programminhalt, dessen Fehler-/Viren-
     freiheit oder Eignung fuer bestimmte Zwecke uebernommen. Die Ver-
     antwortung fuer Soft-/Hardwareauswahl, fuer Installation, Ge-
     brauch, Virentest, erwartete Ergebnisse, sowie Datenschutz durch
     Sicherungskopien liegt ausschliesslich beim Anwender.

     Fuer Schadenersatz wird nach Massgabe von Ziffer VI gehaftet !


     VI. Haftungsbeschraenkung

     Autor/Vertrieb vorliegender Software haften nicht fuer Schaeden,
     es sei denn, dass ein Schaden durch Vorsatz oder grobe Fahrlaes-
     sigkeit seitens Autor/Vertrieb verursacht worden ist.
     Gegenueber Kaufleuten, juristischen Personen wird auch die
     Haftung fuer grobe Fahrlaessigkeit ausgeschlossen.

     Unter keinen Umstaenden haften Autor/Vertrieb fuer jedwede Folge-
     schaeden, einschliesslich aller entgangener Gewinne und Ver-
     moegensverluste, oder anderer mittelbarer oder unmittelbarer
     Schaeden, die durch den Gebrauch oder die Nichtverwendbarkeit
     dieser Software  und Ihrer Dokumentation entstehen. Dies gilt
     auch dann, wenn der Autor/Vertrieb ueber die Moeglichkeit sol-
     cher Schaeden unterrichtet waren.

     In jedem Fall beschraenkt sich die Haftung auf die Hoehe des ge-
     zahlten Kaufpreises ( Lizenzgebuehr )!


     VII. Allgemeines  (Shareware ausgenommen)

     Der Erwerb und die Lizensierung dieser Software berechtigen nicht
     zur entgeltlichen oder unentgeltlichen Weitergabe. Nicht auto-
     risierte entgeltliche oder unentgeltliche Weitergabe dieser Soft-
     ware werden strafrechtlich verfolgt. Der Verkauf dieser Software
     darf ausschliesslich durch den Vertrieb oder vom Vertrieb auto-
     risierten Wiederverkaeufern erfolgen! Registrierte SPEAKER - 
     Anwender, die Ihr Programm veraeussern wollen, wenden sich bitte an 
     den SPEAKER - Vertrieb.






























